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Eine unglaubliche Reise zum Kometen Gerassimenko Fasziniert schauten die Teilnehmer des letzten LoBiku-Vereinstreffens auf die Bilder des Kometen Gerassimenko,  die Dr. Stephan Ulamec vom Deutschen Luft-und Raumfahrtzentrum (DLR) Köln in der alten Fähre in Lohmar präsentierte. Dort war im November 2014 die Landefähre Philae erstmals in der Geschichte der Raumfahrt nach 10 Jahren Fahrzeit und etwa einer halben Milliarde Kilometern auf einem Kometen gelandet. „Kaum zu Glauben, dass wir uns hier Bilder in einer Klarheit von dem Kometen Gerassimenko anschauen und wir sogar  noch den Staub auf der Oberfläche erkennen können“, so Erhard Heise, Vorsitzender des Lohmarer Vereins für Bildung und Kultur e.V. Rainer Seegert, stellvertretender Vorsitzender eröffnete die Vortragsveranstaltung mit der Frage: Was suchen wir eigentlich auf einem Kometen der 500 Millionen Kilometer von uns entfernt ist? Dr. Ulamec: Nur so können wir mehr über die Entstehung und die Geschichte unseres Sonnensystems erfahren. Und eines zeigen jetzt schon die ersten Forschungsergebnisse hinsichtlich der organisch chemischen Zusammensetzung des Oberflächenmaterials. Der Komet Gerassimenko ist mit etwa 4,6 Milliarden Jahren älter als unser Sonnensystem. Noch etwas war für die Teilnehmer beeindruckend: Als man den Orbiter (Raumflugzeug) mit einer Ariane 5 Rakete vom europäischen Raumfahrtbahnhof Kourou in französisch Guyana auf die 500 Millionen Kilometer Reise schoss, wusste man nicht,  wo genau man auf dem Kometen, der etwa vier Kilometer lang und zwei Kilometer breit ist, landen könnte. Zum Zeitpunkt des Starts hatte man keine Bilder, die eine solche Festlegung möglich gemacht hätten. Es war eine „ Reise ins Blaue“. Erst etwa ein halbes Jahr vor der Landung konnte man durch immer neue Fotos, die während der Reise immer wieder angefertigt wurden, Stück für Stück das Landegebiet eingrenzen. Besonders faszinierte die Vortragsteilnehmer auch die Brillianz der Fotos die teilweise in nur einem Meter Entfernung von der Oberfläche aufgenommen und  zur Erde gesendet wurden. Staub, Eis und andere kleinste Partikel waren zu erkennen.  Ebenfalls beeindruckt war  auch das Foto vom Mars an dem Philae vorbei flog.  Das Foto zeigte die 16 Meter langen Solarsegel des Orbiters und im Hintergrund aus „nächster Nähe“ den Mars. Ein Blick wie aus dem Fenster. Die Worte „unglaublich und faszinierend“ waren am Ende der Veranstaltung immer wieder zu hören. Besonders  auch der Referent Dr. Stephan Ulamec hatte es den Veranstaltungsteilnehmer angetan. Mit seinem großen Enthusiasmus und Witz referierte er über ein Raumfahrtprojekt, dass zehn Jahre Entwicklungszeit dauerte, zehn Jahre Flugzeit bis zur Landung benötigte und jetzt etwa zehn Jahre Auswertungs-und Forschungsarbeit erfordern wird. 10 Jahre Lohmarer Verein für Bildung und Kultur: Rund 100 Mitglieder und Gäste feierten in Wahlscheid  den 10jährigen Geburtstag Lohmar – Letzten Samstag feierte der Lohmarer Verein für Bildung und Kultur (kurz: LoBiKu) im Wahlscheider Traditionsgasthof Aueler Hof sein zehnjähriges Bestehen, anlässlich seines diesjährigen Sommerfestes sein.  Erhard Heise, Vereinsvorsitzender von LoBiKu, erinnerte in seinem Rückblick auf zehn Jahre Vereinsgeschichte an die Gründungsphase und berichtete  auch die ein oder andere Anekdote. So fuhr der Busfahrer bei einer Reise in die Lüneburger Heide den Bus in den Graben,  weil die Reisenden unentwegt das ein und andere Lied lautstark schmetterten. Der Traktor der gerade besuchten Hühnerfarm musste dann den Bus herausziehen, damit die Reise fortgesetzt werden konnte. Bürgermeister Horst Krybus und Gründungsmitglied von LoBiKu unterstrich in seinem Grußwort noch einmal die Bedeutung des Vereins für das Lohmarer Kulturleben. Es habe sich gezeigt, dass die seinerzeitige Entscheidung im Jahre 2006 einen solchen Verein in Lohmar zu gründen, absolut richtig war. Rainer Seegert, stellvertretender Vorsitzender von LoBiKu übergab als Dank  den anwesenden Gründungsmitgliedern Horst Krybus, Erhard Heise und Matthias Schmitz eine Ehrenurkunde für ihre damalige Initiative. Leider konnte Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender Josef Lux aus persönlichen Gründen nicht an der Feierstunde teilnehmen. In seinem Rückblick auf zehn Jahre LoBiKu  erinnerte Erhard Heise, Vorsitzender des Vereins, an die zahlreichen Bildungs- und Kulturveranstaltungen sowie die vielen Mehrtagesreisen. Ob Bayerischer Wald, Schwarzwald, Danzig , Amsterdam oder Krakau, immer war das Interesse an diesen Reisen außerordentlich groß.  Teilweise nahmen jeweils bis zu 50-70 Mitglieder an den Reisen teil. Auch die Theaterbesuche, Tagesausflüge mit Besichtigungen bedeutender Kulturstätten , ob Kölner Dom, Geysir von Andernach, Melatenfriedhof, Straußenfarm,  usw. waren fast immer ausgebucht.  Besonders attraktiv seien auch die vierteljährigen Vereinstreffen, zu denen regelmäßig etwa 60-80 Mitglieder kämen. Egal, so Heise, ob es um Kölsche Musik,  Vortrag zum Herzinfarkt, Terrorismus oder rheinische Mundart gehe, immer werden die Veranstaltungen außerordentlich gut angenommen. Aus dem einstigen Reiseverein, so Heise weiter, ist inzwischen eine feste Institution für Bildung und Kultur mit mehr als 170 Mitgliedern in Lohmar geworden. Besonders betonte er, dass der Verein zukunftsfähig sei. August 2016 LoBiKu Aktuell Ausgabe Nr. 4 16.06. 2016 Uss dem Levve von LoBiKu – so war unser Vereinstreffen Neben der anstehenden Reise nach Bodenmais, den Planungen zu unserem Sommerfest und unserem10jährigen Geburtstag ging es im zweiten Teil unseres Treffens um die rheinische Mundart. Erwin Russkowski erzählte „uss dem Levve“ über Kaffeeklatsch,  Karneval und von der „Weetschaft op `r Eck“ Dabei konnte herzhaft gelacht und geschmunzelt werden. Eine Kurzgeschichte: „Ming Frau is enne Engel.“ „Häss do e’ Jlöck. Ming läv noch.  Juni 2016 LoBiKu Aktuell Ausgabe Nr. 3 April 2016 LoBiKu Aktuell Ausgabe Nr. 2 Februar 2016 LoBiKu Aktuell Ausgabe Nr. 1
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